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Satzung des VLL

 

Satzung

des

„Verbandes Leitender Lehrkräfte an Schulen für Physiotherapie Deutschlands“ (VLL) e.V.

 

 

§1

Name und Sitz

 

Der Verband trägt den Namen „Verband Leitender Lehrkräfte an Schulen für Physiotherapie Deutschlands“ (VLL) e.V.

 

Der Verband hat seinen Sitz in Frankfurt / Main

 

 

§2

Aufgaben und Ziele

 

Der Verband widmet sich dem Erfahrungsaustausch, der Zusammenarbeit, Unterstützung und Beratung von Schule für Physiotherapie in allen Ausbildungs- und Organisationsfragen

 

Zu seinen Aufgaben und Zielen gehören:

 

die Förderung der Bildung von PhysiotherapieschülerInnen und die Sicherung der Qualität der Physiotherapieausbildung

 

  • Erarbeiten von Richtlinien zur Umsetzung des Berufsgesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, sowie der Länderverordnungen und Durchführungsverordnungen.
  • Sicherung der Qualität der Ausbildung zur PhysiotherapeutIn
  • Erarbeiten von Richtlinien zur Lehrerqualifikation durch eine geordnete Ausbildung und erstellen von Tätigkeitsmerkmalen
  • Vereinheitlichung der Lehrpläne
  • Kooperation und Erfahrungsaustausch mit Ausbildungsstätten für Physiotherapie im Ausland
  • Abgrenzung der Ausbildung gegenüber Fort- u. Weiterbildung.

 

Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 

Der Verband ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Verbandes dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Verband fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, bevorzugt werden.

 

Die Mitgliederversammlung kann mit Mehrheit die Aufnahme anderer als der oben aufgeführten Aufgaben beschließen, soweit es sich hierbei um gemeinnützige mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung handelt.

 

 

§3

Mitgliedschaft

 

Der Verband hat:

Ordentliche Mitglieder

Außerordentliche Mitglieder

 Ehrenmitglieder

 

Ordentliches Mitglied kann werden wer als Physiotherapeut/in 

als hauptamtliche leitende Lehrkraft an einer Schule für Physiotherapie 

als hauptamtlich stellvertretende Leitung an einer Schule für Physiotherapie tätig ist und / oder

als Leitung (Dekane o.ä. Positionen) an Fachhochschulen / Hochschulen für den Fachbereich Physiotherapie tätig ist

 

Die Mitgliedschaft ist persönlich und nicht übertragbar.

 

Außerordentliche Mitglieder können werden: 

PhysiotherapeutInnen als Lehrkräfte

PhysiotherapeutInnen

DozentInnen an Physiotherapieschulen

ÄrztInnen

SchülerInnen in der Ausbildungen zu/r PhysiotherapeutInnen

LeiterInnen von Physiotherapieschulen die keine PhysiotherapeutInnen sind

Schulen und Einrichtungen in Deutschland die PhysiotherapeutInnen ausbilden

Personen und Einrichtungen des öffentlichen Rechts

Verbände und Vereine

 

Ehrenmitglieder sind Personen die sich in besonderem Maß um die Ziele des Verbandes verdient gemacht haben. Sie werden vom Vorstand einstimmig vorgeschlagen und durch die Mitgliederversammlung bestätigt.

 

Die Aufnahme in den Verband muss schriftlich beantragt werden.

 

Über die Aufnahme von Mitliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Gegen einen ablehnenden Bescheid des Vorstandes kann der Antragesteller Einspruch erheben. Die Einspruchsfrist beträgt 4 Wochen nach Absendung des Bescheides. Es gilt der Poststempel als Fristbeginn. Der Einspruch muss schriftlich an den Vorstand gerichtet werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit über den Einspruch nach Anhörung des Vorstandes.

 

Die Mitglieder sind verpflichtet die Aufgaben und Ziele des Verbandes zu vertreten und das Ansehen zu wahren

 

 

§4

Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet:

 

  • durch eine persönliche schriftliche Austrittserklärung zum Ende des Geschäftsjahres
  • als ordentliches Mitglied bei Beendigung der Tätigkeit als hauptamtliche leitende Lehrkraft
  • durch Ausschluss aus dem Verband aus wichtigem Grund durch die Mitgliederversammlung. Der Beschluss bedarf 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder
  • Durch Streichung aus der Mitgliederliste, sofern das Mitglied mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung innerhalb der ersten 6 Monate des laufenden Geschäftsjahres im Rückstand ist.
  • Für eine juristische Person durch Verlust der Rechtsfähigkeit

 

Gegen den Ausschluss kann Berufung bei der nächsten Mitgliedversammlung eingelegt werden, die dann erneut mit 2/3 Mehrheit entscheidet.

 

 

§5

Mitgliedsbeiträge und Vermögensbildung

 

Der Verband erhebt Mitgliedsbeträge. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung. Sie kann auch Aufnahmegebühren festlegen.

 

Die Beträge werden zu Beginn des Geschäftsjahres fällig.

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

Alle Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsmäßige Aufgaben verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Der Ersatz von nachgewiesenen Auslagen ist zulässig. Über die Verwendung entscheidet der Gesamtvorstand.

 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Für die Arbeit der Ländergruppen können Mittel durch die Mitgliederversammlung bereitgestellt werden.

 

 

§6

Organe des Verbandes

 

Organe des Verbandes sind

Die Mitgliederversammlung

Der Vorstand

Der Gesamtvorstand

 

Zur fachlichen Beratung kann der Vorstand Beiräte berufen die von der Mitgliederversammlung bestätigt werden

 

Der Gesamtvorstand kann Arbeitsgemeinschaften und Kommissionen berufen

 

 

§7

Mitgliederversammlung

 

Der Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder des Verbandes an Sie wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Der Vorsitzende kann einen Versammlungsleiter bestellen.

 

Mindestens einmal im Jahr  findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Ihr obliegt insbesondere:

  • Die Entgegennahme des Rechenschafts- und des Kassenberichtes
  • Die Entlastung des Vorstandes und des Beirates
  • Die Wahl des Vorstandes und Beirates
  • Das Entscheiden über die Vertrauensfrage
  • Die Wahl der Kassenprüfer
  • Die Beratung und Beschlussfassung über ordnungsgemäß gestellte Anträge
  • Die Beschlussfassung über die Berufung gegen die Ablehnung der Aufnahme oder den Ausschluss von Mitgliedern durch den Vorstand
  • Die Festlegung der Höhe der Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren
  • Die Beschlussfassung über Änderungen der Satzung
  • Die Beschlussfassung über Änderungen der Aufgaben des Verbandes
  • Die Beschlussfassung über die Auflösung des Verbandes
  • Die Beschlussfassung über sonstige Angelegenheiten des Verbandes, soweit sie nicht in die Zuständigkeit anderer Vereinsorgane fallen.

 

Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt mindestens 6 Wochen vor der Versammlung unter Angabe von Zeitpunkt, Ort und vorläufiger Tagesordnung durch schriftliche Verständigung der Mitglieder durch den Vorstand. Das Datum des Poststempels genügt zur Fristwahrung.

 

Der Vorstand kann jederzeit, sofern das Verbandsinteresse dies erfordert, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Auf Antrag von ¼ der ordentlichen Mitglieder ist vom Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes einzuberufen.

 

Anträge an die Mitgliederversammlung müssen mindestens 3 Wochen vorher beim Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden

 

Abstimmungs- und Wahlberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme.

 

Auf Antrag werden Abstimmung geheim durchgeführt. Die Vorstandswahl ist geheim.

 

Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

 

Beschlüsse über Änderung der Satzung bedürfen der Zustimmung von ¾ der anwesenden ordentlichen Mitglieder.

 

Die Entscheidung über die Auflösung des Verbandes erfordert eine ¾ Mehrheit von mindestens 51% der ordentlichen Mitglieder Besteht keine Beschlussfähigkeit muss innerhalb von 3 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Die Entscheidung kann dann mit einer ¾ Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder getroffen werden.

 

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Beschlüsse werden im Wortlaut protokolliert. Die Niederschriften sind den ordentlichen Mitgliedern vorzulegen.

 

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich, Gäste können durch den Vorsitzenden zu bestimmten Tagesordnungspunkten eingeladen werden. FachberaterInnen können zu einzelnen Aufgaben herangezogen werden. Außerordentliche Mitglieder werden zu den Versammlungen eingeladen, sie haben jedoch kein Stimm- oder Wahlrecht.

 

 

§8

Der Vorstand und Gesamtvorstand

 

Der Vorstand besteht aus:

  • dem Vorsitzenden
  • dem stellvertretenden Vorsitzenden
  • und 3 weiteren Mitgliedern

 

der Vorstand wird analog der Amtszeit in zwei Gruppen eingeteilt:

 

dem Vorsitzende und einem weiteren Vorstandsmitglied

dem Stv. Vorsitzenden und zwei weiteren Vorstandsmitgliedern

 

Der Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende sowie 3 weitere Mitglieder werden jeweils auf die Dauer von 4 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Um die Kontinuität der Vorstandsarbeit zu gewährleisten werden die beiden Gruppen nicht gemeinsam gewählt sondern im Abstand von zwei Jahren.

Eine Wiederwahl ist zulässig. Wählbar ist jedes als ordentliches Mitglied geführt ist. Die Wahl erfolgt geheim und einzeln. Werden Vorsitzende der Ländergruppe in den Vorstand gewählt müssen sie vom Amt des Ländervorsitzenden zurücktreten.

 

Der Vorstand bleibt beim Ablauf der Wahlperiode bis zur Mitgliederversammlung und Neuwahlen im Amt. Beim Ausscheiden des Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden während der Amtsdauer erfolgt die Neuwahl durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung,  zu der innerhalb von 2 Monaten nach deren Ausscheiden einzuladen ist. Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand aus ist eine Kooption eines Mitgliedes für den Rest der Amtszeit zulässig.

 

Der Vorstand setzt die allgemeinen Grundzüge der Verbandstätigkeit fest und berät und entscheidet über die Angelegenheiten, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung oder dem Gesamtvorstand vorbehalten sind. Vorstand und Gesamtvorstand erstellen für sich eine Geschäftsordnung

 

Der Vorstand trifft sich nach Bedarf mindestens jedoch zweimal im Geschäftsjahr.

 

Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie können jedoch eine Aufwandsentschädigung erhalten über die der Gesamtvorstand beschließt.

 

Der Vorstand vertritt den Verband gerichtlich und außergerichtlich gemäß § 26 BGB. Rechtlich wird der Verband durch den 1. und stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam vertreten. Ihre Vertretungsbefugnisse sind nach außen unbeschränkt, dem Verband gegenüber sind sie an die Beschlüsse des Vorstandes, des Gesamtvorstandes und der Mitgliederversammlung gebunden.

 

Der Gesamtvorstand besteht aus dem Vorstand und den Ländergruppenvorsitzenden.

 

Der Gesamtvorstand tritt mindestens zweimal im Geschäftsjahr, davon einmal in Kombination mit der Mitgliederversammlung sowie auf schriftliches und begründetes Verlangen von mindestens 5 seiner Mitglieder zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von 4 Wochen einberufen und geleitet.

 

Zur Beschlussfassung von Vorstand und Gesamtvorstand ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder erforderlich; Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Bei Beschlussunfähigkeit ist zu einem zweiten Sitzungstermin innerhalb von 3 Wochen einzuladen. Unabhängig von der Zahl der anwesenden Vorstandsmitglieder ist der Vorstand beschlussfähig. Die erste Sitzung des neugewählten Vorstandes hat innerhalb von 3 Wochen stattzufinden

 

Über jede Sitzung des Vorstandes und Gesamtvorstandes wird ein Beschlussprotokoll verfasst, dass vom Vorsitzenden und dem Protokollführer unterzeichnet wird. Die Protokolle des Vorstandes werden an den Vorstand und die Protokolle des Gesamtvorstandes werden an den Gesamtvorstand gegeben.

 

 

§9

Ländergruppen

 

Der Verband hat Ländergruppen die den Bundesländern entsprechen. Die Ländergruppen geben sich eine Geschäftsordnung in Übereinstimmung mit den Aufgaben und Zielen des „Verbandes Leitender Lehrkräfte an Schulen für Physiotherapie Deutschlands“ (VLL) e.V.

 

Die Ländergruppen wählen ihre Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden eigenverantwortlich.

 

Die Ländergruppenvorsitzenden sind Mitglieder des Gesamtvorstandes.

 

Alle ordentlichen Mitglieder der Ländergruppen müssen ordentliche Mitglieder des Verbandes sein.

 

Die nachgewiesenen Auslagen der Ländergruppen können von den Verbandsbeiträgen ersetzt werden. Über die Verteilung entscheidet des Gesamtvorstand.

 

 

§10

Liquidation

 

Sofern im Falle der Auflösung des Verbandes die Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden die Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich vertretungsberechtigte Liquidatoren..

 

Die Liquidatoren haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln, etwaige Schulden zu bereinigen und das verbleibende Vermögen wird einer dann zu bestimmenden gemeinnützigen Organisation übertragen.

 

 

 

Frankfurt den 30.05.2009 gez. Andreas Pust

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